Wirtschaftspolitisch gesehen ist die Vollbeschäftigung ein Ziel, das nahezu nicht erreicht werden kann. Doch das scheint nicht immer zu gelten. Laut aktuellen Meldungen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat in Deutschland ein junger Akademiker die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz. Die Zeitung berief sich dabei auf Zahlen und Daten der Bundesagentur für Arbeit. Diese gaben an, dass bei Hochqualifizierten die Arbeitslosenquote bei gerade einmal 2,5 Prozent lag. Im Gegensatz dazu ist sie bei gering Qualifizierten mit 20 Prozent fast zehn Mal so hoch.
In Deutschland könnten Akademiker Vollbeschäftigung erreichen
Bedarf der Sparkassen an Akademikern steigt
Seit jeher gilt die Sparkasse als wichtiger Ausbilder für Abiturienten. Sie werden im eigenen Hause aus- und weiter gebildet, um so später die Wünsche und Anforderungen der Kunden erfüllen zu können. Allerdings wandelt sich das Bild bei den örtlichen Sparkassen auch immer weiter. Denn zunehmend häufiger wollen die Vermögens- und Firmenkunden eine Beratung durch einen echten Profi, durch einen Akademiker also.
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Schlechte Job-Chancen für US-Akademiker
Seit mehr als 20 Jahren sind Akademiker in den USA nur sehr selten von Arbeitslosigkeit betroffen. Ausschließlich in extrem schlechten Phasen der Wirtschaft stieg die Arbeitslosenquote über drei Prozent. Mittlerweile sieht das Bild jedoch anders aus. Die Weltwirtschaftskrise hat auch in den USA viele Unternehmen zum Aufgeben gezwungen und die Arbeitslosenquote bei den US-Akademikern steigt auf vier bis fünf Prozent. Das ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung zwar noch etwas niedriger, dennoch zeigen sich verheerende Auswirkungen.
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Akademiker verkaufen sich oft unter Wert
Als Akademiker einen Job zu finden, gestaltet sich nicht immer ganz leicht. Viele Studienabgänger haben zwar einen hervorragenden Abschluss, mit dem sie zahlreiche attraktive Jobs bekommen könnten, doch die wenigsten haben das Selbstbewusstsein, um an diese Jobs tatsächlich heranzukommen. Das zumindest beschreibt Elena Senft, die Romanistik und Geschichte studiert hat, heute Reporterin ist und das Buch „Und plötzlich ist später jetzt“ herausgebracht hat. Da geht es vor allem darum, dass Chefs heute grundsätzlich als Chef akzeptiert werden, sie müssen dafür gar nicht mehr von oben herab handeln, denn Absolventen der Unis ducken sich oft schon von selbst ausreichend. Weiterlesen